Gespräch

A: “Ist der Einzelne gefangen, im Schatten des Tages, so bleibt er stramm stehen. Kein Wiegen, kein Weinen. Kein Weg, eingeengt, beklemmt bleibt er da. Im Runden Schwarzen verwahrt er sich. Sich und was ihm bleibt. Entschwindet die Zeit, sowie der Verstand und es scheint als entschwände fester Körper nunmehr.

Ein Sog bahnt sich bahn sich an, ist der Geist nun der Einzelne. Die Erkenntnis drängt sich auf und das Nichts bleibt stehen. Ergreifend nah kommt das Verständnis, trachtet dem Einzelnem nach. Je tiefer er nun entschwindet, des einzelnem Geist, desto unbegreiflicher greift er nach Halt. Suche nicht, denn du wirst nicht finden, lasse dich vom Strom reißen. Zerreißen.”
B: “Wenn der Einzelne nun aber nur noch Geist ist, körperliche Materie quasi abstreift, geht das. Behindert die Materie diesen Prozess des ‘Entschwindens’, der Geist so gesehen nicht nach Halt greifen kann/muss  weil andere Instanzen ihn im Grunde davon abhalten überhaupt zum Rand zu gelangen, wo er sich halten könnte, wenn er es denn versuchen würde – dann ist dies eine Art Netz, welches den Einzelnen umgibt.
Eine Art Automatik, die ihn weder mitreißen, noch greifen lässt, nur den kompletten Prozess verhindert. Gleichzeitig schützt sie doch, verwehrt aber auch wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen.
A: “Ich kann nachvollziehen und zustimmen, animalische Instinkte/Urinstinkte schützen und behindern. Doch der Gedanke endete in einer Aufforderung, welche Zielsetzung sein soll(te/muss?). Doch wie kann Ziel gesetzt werden und Trieb nur in einem Bereich außer Kraft gelangen?”
B: “Nur irgendwie geschieht es viel zu leicht, dass man sich in dem Bemühen, der Aufforderung gerecht zu werden, in einem Netz verfängt, was ein zusätzliches Problem ist. Wie befreit man sich aus diesem Netz heraus, wenn es nicht mehr nur behindert, sondern auch Teil von dir ist. Erläutere Bereich.
A: “Bereich= man verliert den Urinstinkt nur auf dem Pfad, den man bestreiten muss um die Erkenntnis zu erlangen, behält ihn jedoch, was die Bereiche physische Unversehrtheit, relative Gedankenordnung etc. angeht. Dann würde man sich auch im Netz nicht verfangen, sondern immer der reinen Logik nach Verfängnisse auflösen.”

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Just that down there
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