Prinzip

Plötzlich ist Unerwartestes real. Scheint der Tag, in voller Blüte, wachst Sie auf, bekleidet wie zu Abend. Verraucht, verbraucht, ist Sie nicht mehr als zuvor, doch auch weniger nicht. Cremt das Gesicht, denn Waschen wär‘ kalt, riecht nicht neu, nur wie Asche aus jeglichem Becher.

 Läuft hinaus, in das Grau des neuen Anfangs, auf, auf, zur Institution, wo erzieherische Leistung erbracht werden sollte, doch niemals wird.  Zweihundert Schritt zur nächsten Station, bewältigt in und mit extatischer Müh‘ und Not. Sie ist nicht mehr, hat sich dort gelassen, in des Mannes Last nie wiedergefunden. So tragisch wie amerikanisiert, fast pervertiert.

 Schritt Links, Schritt rechts, verdrängt, vergessen. Je abscheulicher, das Folgende, desto erträglicher erscheint Ihr Vorangegangenes.

 

Zeit läuft. Steht nie. Information durch Vernetzung. Er geht nirgendwohin, ecistiert nur in Funktion. Geballte Emotion, funktionierendes Ganzesm bemerkt Er nicht, was sich ihm nähert Meter um Zentimeter, naht die Erscheinung. Erschüttert als Beben, nicht mehr als Erdbeben.

Ein Kurzschluss im Ablauf, bemerkt Er Natur und Leben. Kurz, geendet, verebbt, vergaß Er ihn wieder. Maschine sein, so rein, metallisch glänzend, doch nur menschlicher Exkremente wegen.

 

Links vor, rechts nach, schwankend im Takt, wie Sprache verändert, Inhalt ist nackt.

 

Gekleidet in Grau, farblos wie Stahl. Neuronen gesteuert, Elektrik nie funktional. Angekommen im völligem Laut, keine Stille, nur Bedrängung in geschlossenem Raum. Klingelt die Zustellungsmaschinerie, antwortet Er, als Wesen gestraft. Das Dunkle, Rote fordert mehr Leistung, Prinzip. Leiste, Leiste, ich gebe Gehalt.Verbanne dich, Ich Dunkles, Rotes, zwischen Bergen von Grünem und Goldenem nun. Sei Er gewollt, doch nicht als Existenz, nur funktional und für den Moment.

 

Töne kastrieren Ihr Ohr, schänden gebliebenen Körper nun sehr. Kein Gedanke, nichts ist wie normal, nur geläufig ist ihr, der Weg zum Dort. Dorthin, wo Freiheit Gefängnis gleicht und keine Zeit existent bleibt.

Schritt links, Schritt rechts, Keiner nun da. Eine Stund‘ bleibt, Zeit für den letzten Schub Sei frei gebunden, einen Moment, nicht frei von dir, sondern frei von Ihr. Freiheit, Gefängnis, sie muss entweichen, doch weiter als hier, bleibt unbegreiflich.

 

Die Freiheit zu wandern, bleibt Ihm auf Ewig, doch Freiheit zum Gehen, ist nicht Freiheit zum Sein.

About marthachiara

Just that down there
This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s